Solisten

Rebekka Bräm

Die Zürcher Sopranistin Rebekka Bräm wurde 1990 in Zollikon (Zürich) geboren. Nach der Matura absolvierte sie 2009 das Vorstudium für klassischen Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste bei Ulrike Andersen und wurde im Jahr darauf von der Hochschule Luzern in die Gesangsklasse von Barbara Locher aufgenommen, wo sie 2013 ihr Bachelorstudium abschloss. Als Bachelorprojekt organisierte sie mehrere Aufführungen einer gekürzten Version der Oper "Die lustigen Weiber von Windsor" von Otto Nicolai. Im Sommer 2015 hat Rebekka Bräm ihren Master an der Hochschule Luzern abgeschlossen und ist nun als freischaffende Musikerin tätig. Ihr Studium wurde von Meisterkursen bei Margreet Honig begleitet. Rebekka Bräm lebt in Wien, wo sie sich an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Edith Lienbacher postgradual weiterbildet. Seit ihrer Jugend engagiert sie sich in etlichen Ensemble-projekten, Bands und Chören. 2009 gründete sie das A-Cappella-Quartett "dezibelles", welches im Herbst 2015 den "Jugend kulturell"-Förderpreis in Hamburg gewann und bisher zwei CD-Produktionen realisiert hat. Mit ihrer Firma "Die Konzertschneiderei" geht sie ihren Kulturmanagenden Ambitionen bis heute nach. Seit 2010 ist sie als Solistin in zahlreichen Konzerten und Gottesdiensten tätig und organisiert regelmäßig Opernproduktionen, wie beispielsweise die englische Operette "H.M.S. Pinafore" von W. S. Gilbert und A. Sullivan, die im Herbst 2014 auf den Bühnen sechs Schweizer Städte zu sehen war. 2015 war Rebekka Bräm in der Rolle der Eleonora in A. Salieris "Prima la musica e poi le parole" in der Studiobühne im Untergrund des Luzerner Theaters zu hören und 2016 als Berenice in G. Rossinis "L'occasione fa il ladro" in einer Produktion von "Die Konzertschneiderei". Im Bereich Sakralmusik durfte Rebekka Bräm mit verschiedenen Chören und Dirigenten als Solistin u.a. zahlreiche Werke von J. Haydn, W. A. Mozart, J. S. Bach, G. F. Händel und F. Schubert zum Klingen bringen; im Frühjahr 2017 folgt erstmals das Brahms-Requiem.

Eunji Choi

Eunji Choi wurde 1987 in Seoul, Korea, geboren und erhielt im Alter von sieben Jahren ihren ersten Violinunterricht. In den Jahren 1997 und 1998 gewann sie bei lokalen Violin-Wettbewerben den 1. Preis. 2001 zog sie nach St. Petersburg, Russland, um ihre Ausbildung fortzusetzen. 2004 war sie Preisträgerin beim "Dvarionas International Youth Competition for Violine and Piano", 2005 absolvierte sie bei Larissa Aleksandrovna Baranova am Konservatorium Sredniaja spezialnaja musikalnaja Skola St. Petersburg. Im selben Jahr begann sie ihr Bachelorstudium bei Hermann Kienzl an der Universität Mozarteum Salzburg. Ihre Kenntnisse vervollständigte sie in zahlreichen Meisterkursen, u.a. bei Liana Issakadze, Eduard Schmieder, Zdenek Gola und Igor Ozim. Als Solistin konzertierte sie mit dem Janáček Philharmonic Orchestra, Tschechien. 2010 erhielt sie den Bachelor im Konzertfach Violine und 2013 schloss sie ihr Masterstudium bei Igor Ozim ab.

Angelika Czaban

Die Sopranistin Angelika Czaban hat 2000 ihr Diplom in Sologesang an der Franz Liszt Musikuniversität Budapest erworben, wobei sie 1999 ein Erasmus-Jahr in Tampere, Finnland, absolvierte. Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit liegt bei Kammermusik und Oratorien der Barockzeit. Regelmäßig konzertiert sie mit dem Ferenc-Erkel-Kammerorchester, den Budapester Streichern und dem Lanner-Quartett. Neben früheren Konzerten in Italien (J. Haydn, Die Schöpfung) und Deutschland (u.a. Werke von J. Strauss), wirkt sie regelmäßig bei Kinderopern mit dem Hungarian National Philharmonic Orchestra mit. In Konzerten mit großem Orchester ist sie bisher mit dem Hungarian National Philharmonic Orchestra, dem MAV Symphonischen Orchester, dem Symphonischen Orchester Pécs und dem Hungarian Radio Symphony Orchestra im Müpa Budapest aufgetreten und wirkte auch in verschiedenen Radiosendungen mit. Darüber hinaus ist sie Solistin der Evangelischen Kirche Budapest Deák tér (Schwerpunkt Bach Kantaten) und tritt mit dem Chor und Orchester der Lutheranischen Kirche unter der Leitung von Salamon Kamp auf. Neben diversen CD-Aufnahmen, Radio- und Fernsehaufnahmen, arbeitet sie auch als Stimmbildnerin.

Camilo Delgado

Der Tenor Camilo Delgado wurde 1992 in Kolumbien geboren. Er studiert an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Margit Klaushofer und hat vor kurzem ein Austauschprogramm des Konservatoriums Santa Cecilia in Rom bei Claudio di Segni absolviert. Er ist Gewinner des 2. Preises beim Nationalen Gesangswettbewerb Kolumbien 2011 und Stipendiat "Für das kolumbianische Volk in der Ausbildung der Künste im Ausland". 2012 hat er ein Stipendium für die Meisterklasse des Musikfestivals Cartagena, Kolumbien gewonnen. 2013 wurde er mit dem Spezialpreis als jüngster herausragender Künstler beim Johannes Brahms-Wettbewerb in Pörtschach, Österreich, ausgezeichnet und war Finalist beim 5. Internationalen Wettbewerb "Pietro Antonio Cesti" in Innsbruck 2014. Er hat an Meisterkursen bei Francisco Araiza, Wolfgang Holzmair, Helmut Deutsch, Maree Ryan, Fernando Turina, Bertrand de Billy, Günter Haumer, Will Crutchfield, Maria Teresa Uribe, Dawn Upshaw, Rosa Domínguez, Jessica Rivera, Cesar Gutiérrez und David Lutz teilgenommen. Bei Opern-Workshops der Central Universität Bogota, Kolumbien, hat er in verschiedenen Produktionen wie "Combattimento di Tancredi e Clorinda", "Die Fledermaus", "L'Enfant et les Sortilèges", "Signor Deluso" und "Hand of Bridge" mit beachtlichem Erfolg mitgewirkt. Ausserdem stand er als Solist im Weihnachtskonzert 2011 mit dem Symphonieorchester von Kolumbien auf der Bühne. Der junge Künstler ist bereits in bedeutenden Konzertsälen und Theatern wie "Wiener Konzerthaus", "Schlosstheater Schönbrunn", "Teatro Bogota", "Teatro Julio Mario Santodomingo", "Teatro Jorge Gaitan Eliecer" und "Auditorio Teresa Cuervo" aufgetreten und hat drei Jahre lang beim kolumbianischen Opernchor "Opera de Colombia" gesungen. Zuletzt trat er solistisch im Oktober 2016 in China mit dem Chengdu Symphonischen Orchester und im Dezember 2016 mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Cornelius Meister im Wiener Konzerthaus auf.

Gabor Erdesz

Gabor Erdesz wurde 1980 in Győr, Ungarn, geboren und begann mit neun Jahren Klarinette zu spielen. Von 1998 bis 2002 studierte er an der Széchenyi István Universität bei András Szabó Klarinette und Kammermusik. Danach studierte er von 2002 bis 2004 am Konservatorium der Universität Szeged bei János Maczák Klarinette Lehramt und Konzertfach. Er ist Preisträger von ungarischen Klarinetten- und Blockflöten-Wettbewerben, spielte im Hungarian Clarinet Ensemble und ist Mitglied der Győr Symphonic Band (Klarinette und Saxophon). Seit 2007 unterrichtet er außerdem Klarinette, Blockflöte und Saxophon an der Musikschule Jánossomorja sowie der Békefi Ernő Grundschule und Musikschule Rajka in Ungarn.

Nicole Henter

Nicole Henter wurde 1994 in Budapest geboren und lebt seit 2007 in Österreich. Mit fünf Jahren begann sie Klavier zu spielen, mit sieben Jahren folgte die Querflöte und im Alter von acht Jahren begann sie Klavier in der Vorbereitungsklasse von Imola Joó an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zu studieren. Mit zwölf Jahren wurde sie von Wolfgang Schulz (Soloflötist der Wiener Philharmoniker) in seine Ausbildungsklasse für Flöte aufgenommen und 2011 begann sie das Konzertfachstudium. Nach seinem Ableben wurde sie von Walter Auer unterrichtet, seit 2014 studiert sie bei Karl-Heinz Schütz am Konservatorium Wien Privatuniversität. Sie gewann u.a. 2005 den 1. Preis beim internationalen 5. Wiener Pianistenwettbewerb, 2006 den 1. Preis beim Vilmos Bántai Querflöten-Wettbewerb in Budapest sowie den 1. Preis beim Zoltán Jeney Querflöten-Landeswettbewerb in Ungarn. Sie wurde mehrfach als Solistin von Orchestern in Österreich, Ungarn, Deutschland, in der Slowakei und in der Schweiz eingeladen. Zuletzt spielte sie solistisch im Musikverein für Steiermark, Graz und beim Festival "Bonheur musical" in Frankreich. Seit 2006 besuchte sie internationale Meisterkurse, unter anderem bei Aurèle Nicolet, Peter-Lukas Graf, Philippe Bernold, Felix Renggli und Andrea Lieberknecht. Die junge Flötistin ist Stipendiatin der Internationalen Musikakademie des Fürstentums Liechtenstein, Akademistin der Schubert-Akademie sowie Mitglied des Wiener Sängerknaben Orchesters und war bereits mehrmals auf Radio Burgenland zu hören sowie auf ORF zu sehen.

Rabea Kramp

Die Sopranistin Rabea Kramp wurde in Ludwigslust, Deutschland, geboren und erhielt früh Violin- und Klavierunterricht. Mit siebzehn Jahren begann sie mit Gesangsunterricht und wurde Jungstudentin bei Klaus Häger an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Von 2006 bis 2013 studierte sie Gesang bei Ulrike Sonntag an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. In Meisterkursen bei Sängern wie Grace Bumbry, Cheryl Studer, Brigitte Fassbaender, Peter Schreier, Matthias Görne, Margreet Honig und Julie Kaufmann holte sie sich immer wieder neue Anregungen und Impulse. Seit ihrem Diplom, das sie 2013 in den Fächern Gesang, Gesangspädagogik und Ensembleleitung erhielt, vervollständigte sie ihre Studien im Masterlehrgang Konzertfach, welchen sie 2015 abschloss. 2011 gewann sie den 1. Preis beim Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerb für Lied in Berlin, 2012 war sie Preisträgerin beim 1. Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb in Slovenj Gradec, Finalistin beim 49. International Vocal Competition in s-Hertogenbosch, Holland, sowie Finalistin beim internationalen Liedwettbewerb "Schubert & die Moderne" in Graz 2015. Sie konzertierte mit der Polnischen Kammerphilharmonie Sopot, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, der Freien Philharmonie Stuttgart, dem Akademie-Orchester der Studienstiftung des Deutschen Volkes und mit den Stuttgarter Philharmonikern. Die junge Sopranistin erregte in letzter Zeit Aufsehen durch ihre von der Presse hochgelobten Liederabende mit Mihály Zeke im Opernhaus Dijon 2014 und 2015. Weiterhin war sie 2014 erstmals im Brahmsrequiem in Tübingen und Nürtingen, sowie in Mendelssohns Elias in Esslingen als Solistin zu hören.

Julia Kräuter

Julia Kräuter wurde 1995 in Kärnten geboren und erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Harfenunterricht bei Renate Altmann. Zwischen 2003 und 2012 erspielte sie sich solistisch und in verschiedenen Kammermusikbesetzungen zahlreiche Preise beim Landes- und Bundeswettbewerb "Prima la Musica". Von 2013 bis 2015 studierte sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Adelheid Blovsky-Miller Konzertfach und Instrumentalpädagogik Harfe, seit 2015 bei Mirjam Schröder. Im Jänner 2016 wurde sie beim Auswahlvorspiel "Musica Juventutis" ausgezeichnet.

Rastislav Lalinsky

Rastislav Lalinsky wurde 1990 in Žilina, Slowakei, geboren und studierte Gesang und Violine am Konservatorium in Žilina, später Gesang an der Janáček Akademie in Brünn und seit 2012 an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz bei Kateřina Beranová. Er ist Preisträger u.a. beim Operettenwettbewerb 2014 in Linz (3. Preis), beim Internationalen Gesangswettbewerb in Žilina (3. Preis) und beim Internationalen Lied-Gesangswettbewerb Bohuslav Martinů in Prag (1. Preis). Ausserdem war er Finalist beim "Competizione dell' Opera" in Usbekistan. Er sang u.a. im Neuen Musiktheater in Linz, im Brucknerhaus in Linz sowie mit der Slowakischen Sinfonietta Žilina und der Mährischen & Schlesischen Philharmonie in Olomouc. Er hat beim Brucknerfest Linz in der Kammeroper "Die Weisse Rose" von Udo Zimmermann gesungen und mehrere Aufnahmen für den Slowakischen und Tschechischen Rundfunk aufgenommen.

Daebum Lee

Der Bariton Daebum Lee wurde 1978 in Seoul, Südkorea, geboren und studierte Gesang an der Kyungwon University in Südkorea. Danach setzte er sein Studium in Sologesang in Wien am Prayner Konservatorium und am Konservatorium Wien Privatuniversität fort. Im Jahr 2015 vervollkommnte er seine Kenntnisse an der L'Accademia Donizetti in Masate (Mailand) und an der Sivica Scuola di Musica Claudio Abbado (Mailand). 2009 bis 2014 sang er in verschiedenen Opernaufführungen in "La Bohème" (Marcello & Schaunard), "Così fan Tutte" (Guglielmo), "Rigoletto" (Rigoletto), "L'elisir d'amore" (Belcore) und der Operette "Die Csárdásfürstin" (Edwin) in Seoul, Berlin und Wien. Seit Februar 2016 gastiert er in der Oper "La traviata" als Giorgio Germont am Teatro Montegrappa in Rosà, Venetien. 2007 gewann er den 1. Preis beim "The Voice of Korea"-Wettbewerb und beim "Seoul National Orchestra"-Wettbewerb, 2008 den 2. Preis beim "SungJung Music"-Wettbewerb und beim "Seoul Belvedere"-Wettbewerb. 2009 war er Finalist beim "JoongAng Music"-Wettbewerb, 2005 gewann er den 1. Preis beim "Maria Malibura International"-Wettbewerb in Mailand und bekam den Spezialpreis beim "Benvenuto Franci Opera"-Wettbewerb in Pienza (Italien). 2016 ist er in der Rolle des Giorgio Germonts Gewinner beim "Quinto Concorso Lirico Internazionale Città di Ferrara"-Wettbewerb in Ferrara (Italien).

Noemi Makkos

Noemi Makkos wurde 1992 in Budapest geboren und begann mit acht Jahren Trompete zu spielen. Sie studierte zuerst am St. Stephan Musikkonservatorium in Budapest, anschließend zwischen 2010 und 2014 bei Hans Gansch an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo sie ihr Studium mit Auszeichnung abgeschlossen hat. 2014 wechselte sie zur Hochschule für Musik in Karlsruhe und studierte bei Reinhold Friedrich. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe in Ungarn, Tschechien und Österreich und spielte beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, beim European Union Youth Orchestra und beim Gustav Mahler Jugendorchester mit. Sie war Mitglied der Karajan-Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker und hat bei Solotrompeter Gábor Tarkövi studiert. Zur Zeit lebt sie in Essen und spielt bei den Essener Philharmonikern.

Akine Matsumoto

Die Sopranistin Akine Matsumoto wurde 1983 in Akita, Japan, geboren und studierte nach Abschluß ihres Biologiestudiums an der Waseda University Tokyo zwischen 2006 und 2010 an der Tokyo University of the Arts Sologesang bei Noriko Sasaki. Am Prayner Konservatorium Wien vervollständigte sie ihr Studium zwischen 2013 und 2015 im Diplomlehrgang "Sologesang, Lied und Oratorium" bei Walter Moore, welchen sie mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen hat. Im Oktober 2015 hat sie das Masterstudium "Künstlerischer Gesang" an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei Katerina Beranova begonnen. Darüber hinaus nimmt sie Unterricht bei Donna Robin in Wien. Sie absolvierte Meisterkurse bei Fritz Schwinghammer, Ernst Häfliger, Kurt Widmer und Harry van der Kamp. Darüber hinaus war sie 2012 Finalistin beim "Yuuai Musikwettbewerb für deutsches Lied" sowie in den Finalrunden des Belvedere-Wettbewerbs 2013 in Amsterdam. Im Juni 2014 sang sie als Solistin in der Karlskirche Wien im "Stabat Mater" (Pergolesi) unter der Leitung von Chelsea Gallo und im Mai 2016 in der "Carmina Burana" im Oberbank Donau-Forum Linz unter der Leitung von Daniel Linton France. Auch trat sie 2016 als "Königin der Nacht" in der Aufführung "Die Zauberflöte für Kinder" im Stadtsaal Vöcklabruck sowie auf Schloß Wildberg auf. Sie ist außerordentliches Mitglied des Wiener Staatsopernchors und wirkte bei den Salzburger Festspielen 2015 in "Fidelio" unter der Leitung von Franz Welser-Möst sowie bei "Ernani" unter der Leitung von Riccardo Muti mit.

Yury Revich (Gast-Solist)

"Vollblut Profi, virtuose Fingerfertigkeit, angeborene Musikalität und beachtliche Genauigkeit..." - The Strad
Der erst 23 Jahre junge Yury Revich, "Junger Künstler des Jahres 2015" (Young Artist of the Year) bei den International Classical Music Awards und Sieger des "Musiker des Jahres"-Awards (Young Musicians Award) vom Beethoven Center Vienna ist bereits ein sehr reifer und seriöser Künstler. Er ist einer der ausdrucksstärksten Musiker seiner Generation und lebt in Wien, wenn er nicht gerade irgendwo in der Welt konzertiert: 2009 debutierte er in der Carnegie Hall, 2013 in La Scala, Mailand; er ist unter anderem im Berliner Konzerthaus, im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, in der Laeiszhalle in Hamburg, im Metropolitan Art Space Tokyo, in der Tchaikovsky Concert Hall, in der Cadogan Hall London und auch in der Preston Bradley Hall in Chicago aufgetreten. Darüber hinaus ist er auch bei vielen internationalen Festivals zu hören. Yury bemüht sich, seine Musik für wohltätige Veranstaltungen einzusetzen.
Zusammen mit der "European-Russian Society for International Cooperation", wo Yury als künstlerischer Leiter arbeitet, organisierte er 2011 ein Konzert in Wien für die Opfer des Tsunamis in Japan. Ausserdem arbeitet er mit der Organisation "Kleine Herzen" zusammen, die russischen und ukrainischen Kindern Unterstützung anbietet.
Darüber hinaus lebt Yury seine Kreativität im Film aus: er leitet Filme und übt sich im Schauspiel und hat auch schon selbst einen Kurzfilm produziert.
Er macht Aufnahmen für Sony Classical, ARS, Odradek und OnePointFM, den WDR, den BR, Radio France und viele andere europäische und amerikanische Radio- und Fernsehsender.
Yury ist unter anderem Musiker beim Aurora Star Festival und dem Bad Ragaz Festival.
Yury Revich ist in seiner Arbeit sehr vielseitig: es fasziniert ihn, Barockmusik auf historischen Instrumenten zu spielen - beispielsweise mit der Cembalistin Olga Fillipova - liebt aber ebenso die modernen Musikströmungen. Um sein Repertoire vollständig auszuweiten, spielt Yury auch als Kammermusiker in verschiedenen Ensembles mit bekannten Künstlern wie Massimo Quatra, Gary Hoffman, Liana Isakadze, Lawrence Dutton, Robert McDuffie, Daniil Trifonov u.a..
2015 hat Yury einen neuen internationalen Konzert-Zyklus in Wien gestartet: "Friday Nights with Yury Revich", wo auch Künstler wie Paul Badura-Skoda, Pavel Vernikov, Alexey Igudesman, Kotaro Fukuma und viele andere Berühmtheiten teilnehmen.
Als Solist tritt er mit vielen Orchestern auf: Svetlanov State Symphony, La Verdi Milano, Nordwestdeutsche Philharmonie, Il Pomeriggi Musicale, Zagreb Soloists, Russian National, Moscow Soloists u.a.. Ausserdem arbeitet er mit Dirigenten wie Yuri Bashmet, Mikhail Pletnev, Zhang Xian, Gintaras Rinkevicius, Yuri Simonov, Justus Frantz u.a. zusammen.
Seit 2008 spielt Yury auf einer Violine, die speziell für ihn vom französischen Meister-Geigenbauer Alan Karbonar angefertigt wurde und spielt aktuell auf einer Balestrieri aus dem Jahr 1783, welche ihm großzügiger Weise von der Foundation der Familie Goh in Singapur und der Amadeus International School in Wien zur Verfügung gestellt wurde. Darüber hinaus wurde ihm die Ehre zuteil, auf einer Duke Alba Stradivari und einer Guarneri del Gesu Ex-Max Rostal, die von der Stradivari Gesellschaft eingerichtet wurden, zu spielen.
Er ist der Musik-Botschafter der Amadeus Vienna International und des Beethoven Center Vienna.
Yury Revich begann mit fünf Jahren Violine zu spielen und studiert jetzt bei Pavel Vernikov. Er kommt aus einer Geiger-Dynastie: sein Vater, sein Großvater und sein Urgroßvater waren alle mit Leib und Seele dem Streichinstrument verpflichtet.
Als Yury sieben Jahre alt war, begann er in der Central Music Academy des Moscow Conservatory als Student bei Galina Turchaninova zu studieren. Zwischen 2005 und 2009 studierte er unter V. Pickaizen und ging 2009 an das Wiener Konservatorium, wo er bei Pavel Vernikov studiert hat. Darüber hinaus waren seine Lehrer in Wien und Moskau sein Vater, A. Revich und V. Vorona.
Während seines Studiums am Wiener Konservatorium gründete Yury Revich das junge Quartett "Quatuor du Soleil", welches neben klassischer Musik, auch romantische, barocke und moderne Stücke aufführt.

Thaina da Silva Souza

Die Sopranistin Thaina da Silva Souza wurde in Belém, Brasilien, geboren und studierte zunächst zwischen 2001 und 2006 am Konservatorium für Musik "Carlos Gomes" und von 2004 bis 2008 an der Universität "Federal de Pará" in Brasilien Musik Lehramt. Seit 2012 studiert sie am Konservatorium Wien Privatuniversität Sologesang bei Elena Filipova. Ihr Studium wird von der "Carlos Gomes Brasilien Stiftung" mit einem Stipendium unterstützt. Seit 2016 besucht sie den Masterlehrgang Sologesang an der gleichen Universität. 2006 hat sie die Rolle der Musik in "Les plaisirs de Versailles" von M.-A. Charpentier beim Musikfestival Belém gesungen. Es folgten 2007 die Rolle der Nella in G. Puccinis Oper "Gianni Schicchi" beim Opernfestival des "Theatro da Paz" in Belém sowie 2014 die Rolle der Modestina in der Oper "Il viaggio a Reims" von G. Rossini im MuTh Konzertsaal Wien.

Anna Song

Anna Song wurde 1991 in Beijing, China, geboren und begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen. Im Alter von sieben Jahren begann sie ihr Studium am Central Conservatory of Music in Beijing unter der Leitung von Yang Yun und debutierte zugleich in der Beijing Concert Hall und im China Central Television (CCTV). Im Alter von sechzehn Jahren debutierte sie in New York in der Carnegie Weill Hall. Sie setzte dort ihr Studium an der Manhattan School of Music und im Mannes College of Music fort. Derzeit studiert sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Wolfgang Watzinger Klavier Konzertfach. Um ihr Master-Diplom zu vervollständigen, nahm sie auch Unterricht bei Seymour Lipkin, Arie Verdi, Badura Skoda und Garry Graffman. Sie nimmt darüber hinaus Orgelunterricht bei Michael Stephanides. Sie hat bei vielen internationalen Wettbewerben Preise gewonnen u.a. 2004: 1. Preis Beethoven National Piano Competition (Professional Level), 2007: 1. Preis Louisiana International Piano Competition (USA), 2008: 1. Preis Julia Crane International Piano Competition (New York), 2009: 1. Preis American Protégé International Piano Competition (New York), 2010: 1. Preis New York Yamaha P. Foundation International.